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Das Vorbild schreibt selbst – ohne Ghostwriter
Allerdings konnte er diesen Beruf schon nach wenigen Jahren aufgeben und nach Paris zurückkehren. Dort begann er ein Leben, das ihn schließlich zu einer gewissen Berühmtheit führen sollte und wegen dem sein Name auch heute noch bekannt ist. Trotz einiger finanzieller Probleme beschäftigte er sich an der Universität mit Philosophie, vor allem mit Naturphilosophie, aber auch mit Descartes. Darüber hinaus bewegte er sich bald in Kreisen mehr oder weniger bekannter Literaten.
Diese Beschäftigung und dieser Umgang führten dazu, dass er 1650 einen Science-Fiction-Roman zu verfassen begann, der ihn bis heute bekannt machen sollte, und es gibt keine Berichte darüber, dass er sich dabei der Hilfe eines Ghostwriters bedient hätte. Hier schildert er aus der Perspektive der ersten Person seine fiktiven Erlebnisse auf einer Reise zum Mond und dann auch noch zur Sonne, die beide mit mehr oder weniger interessanten Lebewesen bewohnt sind. Das gab ihm Gelegenheit, äußerst ketzerische Ansichten zu äußern, ohne dass er das Risiko einging, sich mit ihnen auf eine gefährliche Weise identifizieren zu müssen. Das betrifft vor allem einige religionskritische Gedanken, die zu seiner Zeit noch nicht unter die staatlich zu garantierende Meinungsfreiheit fielen.
Fortsetzung ...
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