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Das Unglück des Ghostwriters beginnt
Der Grund dafür wird nicht so ganz deutlich, und hier liegt sicher die größte Schwäche des Dramas. Vermutlich will Cyrano seiner Angebetenen wenigstens dadurch nahe sein, dass er die ‚wahre Stimme’ seines Nebenbuhlers ist. Vielleicht will er auch das Gefühl genießen, dass sie doch in Wahrheit ihn liebt, wenn sie sich aufgrund seiner Dichtung in jemanden verliebt, den sie als den Autor ansieht. Möglicherweise fürchtet er auch, Roxane an einen Fremden zu verlieren, so dass er es vorzieht, sie verliebt in einen Menschen zu sehen, den er immerhin gut kennt.
Das letzte Motiv benutzt der Autor des Dramas, also Edmond Rostand, um die Handlung weiter und zu einem tragischen Ende zu treiben. Es gibt nämlich noch einen Bewerber um die schöne Roxane, der noch dazu der Vorgesetzte von Cyrano und Neuvillette ist. Dieser Graf Guiche versucht die von Cyrano geliebte Cousine zu seiner Mätresse zu machen, was unseren Helden dazu bringt, sie in den sicheren Hafen der Ehe zu schleusen – allerdings nicht mit ihm, sondern mit Christian de Neuvillette. Seiner Verskunst fällt es nicht schwer, dieses Ziel zu erreichen.
Fortsetzung ...
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